Fotobearbeitung mit Apps!

Heute erkläre ich euch ganz genau, wie ich meine Fotos für Instagram bearbeite. Welche Apps ihr dazu benötigt und welche Funktionen die Besten sind, erfährt ihr hier!


Meine drei Lieblingsapps haben sich nach langer Zeit herauskristallisiert, nachdem ich gefühlte 100 Bearbeitungsapps für Fotos auf meinem iPhone habe. Ich werde euch am Ende ein paar auflisten, werde jedoch die drei meistgenutzten Apps näher vorstellen und euch erklären, welche Funktionen mir am Besten gefallen und für was man sie anwenden kann.

#1 VSCO App

Wenn mich jemand dazu zwingen würde alle Bearbeitungs-Apps zu löschen und nur eine darf auf meinem iPhone bleiben, dann wäre es VSCO. Es sind zwar schon einige Filter auf dieser App gespeichert, wenn man sie runterlädt, jedoch konnte man früher auch welche dazukaufen. Ich habe so gut wie alle Filter, die man kaufen konnte. Mittlerweile ist es so, dass man ein Abo kaufen kann, dann bekommt man auch alle Filter und kann sogar seine Videos mit VSCO Filtern bearbeiten. Finde ich ziemlich cool, da ich jedoch fast alle Filter habe & keine Videos bearbeite, zahlt sich das Abo für mich nicht aus.

Bei dieser App gibt es eigentlich nicht viel zu erklären, außer, dass ich gerne folgende Filter anwende:

  1. A6
  2. HB2
  3. HB1
  4. C6
  5. C9
  6. J6
  7. LV1
  8. E6

Die Funktionen Belichtung und Hautfarbe verwende ich hier auch sehr gerne. Jedoch gibt es für diese Funktionen noch eine bessere App… diese heißt

#2 Lightroom App

Ihr habt in letzter Zeit bestimmt viel von Lightroom gehört, denn mittlerweile verkauft jeder zweite Blogger seine „Presets“. Was das ist? Filter, die sich die Blogger selber zusammengestellt haben. Diese benütze ich am PC zwar auch, jedoch kommt die Lightroom App bei mir anders zum Einsatz.

Es gibt hier einige Funktionen, die ich über alles Liebe. Zum Einen ist es die „Licht“ Funktion. Hier kann man sehr viele Möglichkeiten auswählen, wie Belichtung, Kontrast, Lichter, Tiefen, Weiß & Schwarz. Ich spiele mich immer ein bisschen mit den Reglern und irgendwann bekommt man die perfekte Belichtung hin.

Ich stehe auch total auf die „Auto“ Funktion und probiere es bei jedem Foto, sobald ich es in die App hochgeladen habe. Bei manchen Fotos siehts super aus, bei anderen überhaupt nicht. Deshalb teste ich es gleich am Anfang und wenn es nicht passt, „bastel“ ich selber am Foto herum.

Was mir jedoch am besten gefällt, ist die Funktion „Farbe“. Wenn man auf „Mix“ drückt, kommt man zu allen Farbtönen, die man regeln kann. Ich hasse es, wenn ein Foto zu viel Gelbstich hat oder wenn der Himmel nicht schön blau leuchtet. Mit dieser Funktion kann man dann die Sättigung vom Gelbton runterdrehen, dafür aber den Blauton vom Himmel stärker machen.

#3 Snapseed

Wenn es etwas gibt, was ich hasse, sind es Kleinigkeiten, die nicht auf dem Foto sein sollten. Da wäre zum Beispiel ein Fussel auf meinem Pullover oder eine Zigarette, die genau neben mir auf dem Boden liegt. Diese Dinge verschwinden mit der Funktion “Reparieren“. In meinem Beispiel seht ihr, wie die Schnur im Hintergrund verschwindet. Ich zoome an das Objekt heran, das mich stört und fahre mit dem Finger drüber. Schwups nimmt die App automatisch den Hintergrund an und es verschwindet. Es funktioniert nicht immer so einfach, aber wenn man ein bisschen damit spielt, kann man auch größere Sachen verschwinden lassen. Ich habe es schon einmal geschafft, einen Typen im Hintergrund verschwinden zu lassen 🙂

 

Die Funktion „Pinsel“ benütze ich auch oft, da man mit dieser Bereiche heller machen kann. Es gibt einen Pinsel für die Helligkeit, für die Belichtung, Temperatur und Sättigung. Ein Teil vom Foto ist dunkler, weil nicht so viel Licht darauf scheint? Kein Problem, ich fahre mit dem Helligkeit-Pinsel drüber und schon wird es heller.

Weiters findet man bei dieser App die Funktion „Erweitern“. Das ist praktisch bei Fotos, die einen einfärbigen Hintergrund haben. Wenn z.B. dein Foto zu breit oder zu schmal für Instagram (oder für was du es sonst verwendest) ist, kannst du es in alle Richtungen erweitern. Es nimmt dann automatisch die Farbe vom Rand an. Die Feinabstimmung bei Snapseed mag ich auch, die ist genau so vielfältig wie bei Lightroom.

Vorher / Nachher: Die Details

Bei diesem Foto habe ich alle drei Apps benützt. Zuerst habe ich den Filter A6 bei VSCO gewählt und das Foto heller gemacht. Danach habe ich bei Snapseed den Helligkeits-Pinsel benützt, um die  linke Seite neben dem Marmor Brett heller zu machen, da es mir zu schattig war. Dann habe ich mit der Funktion „Reparieren” den schwarzen Knopf links unter dem Beistelltisch wegradiert. Anschließend habe ich in der Lightroom App die Farbe Rosa stärker gemacht (Kerze & Blumen) und die Helligkeit noch einmal angepasst. Die Nuance der Farbe grün habe ich auch etwas umgeändert. Garnicht so einfach das Ganze! Man muss genau wissen, was man mit dem Foto machen will. Das Wichtigste ist jedoch noch immer die Belichtung wenn man das Foto schießt. Dann kann man sich sicher sein, dass man eine schöne Nachbearbeitung machen kann.

Wie ihr seht, ist das ein Haufen Arbeit und das „nur“ für ein Instagram Foto. Deshalb mag ich es gar nicht, wenn ich Sätze höre wie: „Ach, diese Blogger schießen eh nur schnell ein Foto und laden es hoch, ist ja gar keine Arbeit!“ Man unterschätzt das ganze zu oft. Ich mache es jedoch wirklich sehr gerne und könnte Stunden verbringen Fotos zu bearbeiten und das Beste rauszuholen. Wäre ja sonst nicht mein Lieblingshobby 🙂

Bearbeitungs Apps, die man sonst noch auf meinem iPhone findet

  • Afterlight
  • Picfx
  • Facetune
  • Photoshop Fix
  • PicLab
  • PicsArt
  • InShot

Falls ihr noch Fragen zu den Apps habt, könnt ihr mir gerne schreiben. Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Einblick in meine Bearbeitungs-Skills geben konnte und wünsche euch einen schönen Mittwoch!

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