23 Wochen Schwanger

Was ich in den letzten 23 Wochen meiner Schwangerschaft erlebt habe, über was ich mich gefreut habe und was mich genervt hat, fasse ich euch heute zusammen. Ich habe euch so viel zu erzählen!


Im Dezember habe ich euch die tolle Nachricht meiner Schwangerschaft verkündet. Seitem hat sich so einiges getan. Ich wollte euch ein bisschen am Laufenden halten und meine Eindrücke mit euch teilen.

Unser Baby

Die Halbzeit ist vorbei und ich bin schon in der 23 Woche. Seit der 18. Woche spüre ich schon wie sich unser kleines Butzi bewegt. Von Tag zu Tag werden die Tritte stärker und ich freue mich bei jedem wie eine Wahnsinnige. Es ist einfach so ein einzigartiges, tolles Gefühl! Vorher war es nur ein Flattern, wie auch in Büchern, auf Internetseiten und Apps beschrieben, obwohl ich mir manchmal auch nicht sicher war, ob es wirklich dieses bekannte Flattern war oder einfach nur mein Magen.

Wir hatten bereits 2 Vorsorgeunterusuchungen bei meiner Frauenärztin und eine Untersuchung im Krankenhaus, einen Combined-Test, den man zusätzlich machen kann und selber zahlen muss. Dieser besteht aus der Nackentransparenzmessung und einer Blutuntersuchung und wurde in der 14. SSW vorgenommen. Bei den Untersuchungen waren alle Werte super und alles in bester Ordnung. Meine nächsten Vorsorgeuntersuchungen habe ich im 1-Monats-Abstand und ich kann die nächste Untersuchung im Februar kaum erwarten, da wir dann hoffentlich das Geschlecht erfahren. Ich bin schon sooo gespannt was es wird!

Da meine Schwiegermutti eine superliebe Hebamme kennt und man Anspruch auf eine kostenlose Hebammenstunde zwischen der 18. und 22. SSW hat, habe ich mir bei dieser einen Termin ausgemacht und war sehr froh darüber. Sie hat mir ein paar Abläufe geschildert, was ich alles machen kann, um mich auf die Geburt vorzubereiten, welche Behandlungen es für Schwangere gibt und ich habe mich und Paul gleich bei ihrem Geburtsvorbereitungskurs angemeldet. Sie wird uns auch nach der Geburt ein paar Mal besuchen kommen, quasi als Nachbetreuung.

Ich bin noch immer so fasziniert, was eine Frau kann. Ja, ich weiß – jeden Tag gebären so viele Frauen Kinder und es ist das normalste auf der Welt. Aber erst wenn man es selber erlebt, ist es das größte Wunder, was auf dieser Welt passiert – ein Baby wächst in mir! Glücksgefühle Ende nie!

Mein Körper

Was mit meinem Körper passiert? Tja, ich habe zugelegt, was jetzt aber auch nicht überraschend ist.

Probleme habe ich lediglich mit meinem Ischiasnerv, der beim Liegen auf dem Sofa eingeklemmt wird und beim Aufstehen wehtut. Dagegen kann man nicht wirklich etwas machen, da es anscheinend normal während der Schwangerschaft ist und das mit der Erweiterung des Beckens zusammenhängt – wurde mir gesagt. Ich gehe einmal im Monat zur Schwangerschaftsmassage und lass es mir dort gut gehen und danach gehts mir und meinem blöden Ischiasnerv besser. Ansonsten gibt es nicht viele Beschwerden bei mir, ich fühle mich seit Anfang an sehr wohl und musste – wie ich euch bereits in meinem Enthüllungspost berichtet habe –  mich am Anfang auch nicht übergeben, mir war lediglich ein bisschen schlecht und ich fühlte mich, als hätte ich zuviel gegessen, obwohl es normale / kleine Portionen waren.

Es ist auch schon ein paar Mal passiert, dass ich in der Nacht aufwache, weil ich die Tritte von unserem kleinen Butzi spüre. Bin gespannt wie es mit dem Schlafen wird, wenn es noch größer ist und heftiger tritt.

Mehr Hunger? Ja, irgendwie schon. Ich hatte zwar noch immer keine „Schwangerschafts-Fress-Attacken“, aber wenn ich Hunger habe, dann so richtig. Ich muss dann sofort etwas essen und fühle mich, als hätte ich 100 Jahre gehungert.

Da ich nur noch bis nächsten Freitag arbeite, da ich so viel Resturlaub habe und ich diesen erst vor der Karenz aufbrauchen wollte, habe ich mir schon einiges vorgenommen. Ich habe mich zum Schwangerschaftsyoga angemeldet, da ich vorher auch schon öfter beim Yoga war und es mir sehr gut getan hat. Wieso nicht auch in der Schwangerschaft? Schwangerschaftsgymnastik werde ich auch machen, jedoch habe ich online so viele tolle Übungen gefunden, dass ich mich nicht extra in einen Kurs schreiben mag, sondern diese zuhause mache. Oder habt ihr Empfehlungen für mich? Ich mag mein Geld auch nicht in 100 Kurse reinstecken, mit dem ich lieber etwas Nützliches fürs Baby kaufen könnte.

Mode? Von meinen Schwangerschaftshosen habe ich euch schon erzählt, die trage ich schon seit ein paar Wochen, da sie einfach SO GEMÜTLICH sind. Man erkennt nicht, dass es Schwangerschaftshosen sind, sie sehen stinknormal aus und haben einen tollen Skinny-Schnitt. Seitdem ich schwanger bin, trage ich öfter engere Sachen, obwohl es bei der Oversize-Sammlung in meinem Schrank sehr schwer ist etwas enges zu finden. Außerdem mache ich seit der SSW14 (fast) jede Woche ein Foto mit Bump-Größen-Update, welche ich mir als Erinnerung aufheben möchte. Am Ende werde ich mir eine hübsche Collage daraus zusammenstellen, ich find diese Erinnerungen einfach zu süß und hab ein bisschen zu oft auf Pinterest gestöbert 🙂 Mein Titelbild ist z.B. eins davon.

So viele Besorgungen…

Als Paul und ich das erste mal im Kinderfachgeschäft waren, kamen wir uns wie auf einem anderen Planeten vor. Es gibt so viele Sachen, von denen ich in meinem Leben noch nie gehört habe und ich dachte mir einfach nur: Braucht man das alles wirklich? Was ich mir alles als Erstausstattung besorgen will, werde ich euch noch in einem extra Post zusammenfassen. An diesem Tag waren wir aber hauptsächlich nur wegen den Kinderwägen dort, um uns alle Modelle anzuschauen und uns mal einen Überblick zu beschaffen, was uns auch gelungen ist. Falls ihr Tipps habt, was man als Erstausstattung unbedingt braucht, dann bitte her damit!

Ich habe mir im Internet etliche Checklisten herausgesucht, z.B. was man vom Gewand her braucht, wie viele Spucktücher etc. man so ca. kaufen sollte, welche Sachen man im Krankenhaus braucht, welche Sachen man im Babyzimmer unbedingt benötigt usw. Ich recherchiere fleißig und bin gespannt, wieviel ich davon wirklich brauchen werde und ob die Checklisten gut waren. Das kann ich euch aber erst danach berichten.

Schwangerschaftsbücher habe ich mir zwei besorgt „Das große Buch zur Schwangerschaft“ und „Artgerecht – Das andere Baby-Buch“, das eine lese ich laufend passend zur Schwangerschaftswoche und  das andere habe ich mir in der Karenz vorgenommen. Weiters hat mir meine Hebamme ein Stillbuch (hier) empfohlen was ich mir auch zulegen werde. Ansonsten schaue ich täglich in meine Babyapp (BabyCenter), die ich mir gleich am Anfang der Schwangerschaft heruntergeladen habe und in der auch ganz viele Infos zur passenden Schwangerschaftswoche stehen.

Meine Nerven

Kommen wir nun zu den Fragen, die ich schon 100 Mal beantworten musste bzw. Fragen, die mich total nerven. Ja, ich bin schwanger, aber ich hab ja jetzt keine Einschränkung, außer dass ich ein paar Sachen nicht essen und trinken darf – ansonsten geht es mir ja prächtig. Am Wochenende waren Freundinnen aus Wien bei mir und wir gingen am Abend etwas trinken – natürlich in den Nichtraucherbereich und für mich gab es einen anti-alkoholischen Cocktail. Später sah ich einen Bekannten, der mich ca. 5 mal fragte, wieso ich denn hier bin, ich bin doch schwanger. Äh – ich bin schwanger, aber ich kann ja wohl noch etwas mit meinen Mädels am Abend unternehmen? Oder soll ich mich zuhause einsperren? -.- Und wie oft habe ich gehört: „Darfst du das auch wirklich essen?“ Ich versteh schon, dass sich alle rundherum Sorgen machen, aber ich denke jeder weiß, was er braucht, erkundigt sich, was er essen und trinken darf. So ist es bei mir jedenfalls.

In letzter Zeit bekomme ich – kommt aber immer darauf an, was ich gerade für ein Outfit anhabe – zu hören, dass mein Bauch so klein ist und man ihn nicht sieht und von anderem wiederum, dass ich ja schon soooo einen riesigen Bauch habe. Ich sag dazu immer: es ist so wie es ist und es kommt sowieso IMMER darauf an, welches Oberteil ich gerade anhabe. Wie der Vergleich hier, ein Foto vom Samstag und eins vom Sonntag:

Ich wurde auch gefragt, ob die Schwangerschaft denn geplant war, weil ich noch so jung bin. Äh, JA!? Ich wüsste nicht, worauf ich noch warten sollte und wie alt man in der heutigen Gesellschaft sein muss, um schwanger werden zu „dürfen”, ohne dass man solche Fragen gestellt bekommt. Oder fragt das einfach jeder? Keine Ahnung! Paul und ich wollten schon immer Kinder und haben entschlossen, dass jetzt die richtige Zeit für uns ist – und wir könnten nicht glücklicher sein 🙂

Allen, die es bis zum Ende geschafft haben, wünsche ich noch einen schönen Dienstag und vielleicht kommt bald wieder ein Schwangerschaftsupdate online – aber keine Angst, wahrscheinlich nicht mehr so lang wie dieser hier 🙂

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6 comments

  1. Danie

    Sehr schöner Post zu lesen 🙂 Alles Gute noch für die restliche Schwangerschaft 🙂

    1. saansh@hotmail.com

      Danke liebe Danie! 🙂
      xx

  2. Heike

    Liebe Sandra 💙
    Ein ganz ganz toller Post & ich versteh dich so 👌🏽 Lass dir von anderen nicht einreden, dass dein Bauch zu klein oder zu groß ist! Es ist bei jeder Frau anders!
    Du siehst toll aus & man merkt, dass du dich richtig wohl fühlst.
    Genieße diese Zeit – sie vergeht unglaublich schnell.
    Wenn der kleine Zwerg erst mal da ist, dann rennt die Zeit noch schneller 😳
    Alles liebe & gute weiterhin 👌🏽

    xoxo
    Heike

    http://mumandthefashioncircus.com

    1. saansh@hotmail.com

      Danke für deine lieben Worte! Freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt 🙂 Ja total, aber irgendwie will jeder immer seinen Senf dazugeben -.- ich bleib positiv :p
      Alles Liebe,
      Sandra

  3. Dolce Petite

    Ich finde es sehr spannend, deine Reise hier mitzuverfolgen 🙂 Weiterhin alles Gute <3

    xx,
    Jasmin
    Dolce Petite

    1. saansh@hotmail.com

      Danke liebe Jasmin 🙂 xx

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